Mittwoch, 18. Dezember 2013
A. habe ich davon erzählt, wie das geht. Er wäre gern Lateinamerikabackpacker gewesen, sagte er so. Glaube ich. Man liegt die Nacht über in einem Zimmer mit oder ohne Ventilator an der Decke. Warmes Wasser in der Dusche braucht man nicht, aber eine Dusche im Haus ist gut. Ein Papagei im Hinterhof, ein Schaukelstuhl auf der Veranda. Reis, Hühnchen und Gemüse. Sich über die Veranda lehnen und den anderen begrüßen, Verabredungen vereinbaren und den Cousin von Koks quasseln lassen.

Sich mit T-Shirt und Rock in den staubigen Straßenrand setzen, schauen und zur Ruhe kommen, wie nie im Leben. Einfach die Straße hochlaufen, eine Fanta und Zigaretten im Laden kaufen und die Straße wieder herunterlaufen und auf den Karneval warten.

So wie als Kind in Leipzig. Und den Hund austricksen.

Man hatte die ersten Boxen schon auf die Straße geschoben.